학술언어의 이상적 문체에 대한 비판적 일고찰

Eine kritische Betrachtung zum Stilideal der Wissenschaftssprache.

초록

In der vorliegenden Arbeit wurde sich mit dem Stilideal der Wissenschaftssprache auseinandergesetzt. Als ideale Stilmerkmale für die Wissenschaftlichkeit ließen sich Exaktheit,Eindeutigkeit, Objektivität, Neutralität und Durchsichtigkeit nennen, bei denen es sich um die in den meisten Ratgeberliteraturen empfohlenen Stilprinzipien handelt. Die drei gängigen stilistischen Verbote des Ich-Tabus, des Metaphern-Tabus und des Erzähltabus in wissenschaftlichen Texten sind dann als strategische Mittel oder Maximen zur Verwirklichung jener Stilprinzipien zu verstehen. Diese Stilprinzipien führen leicht zur Deagentivierung oder Depersonalisierung und somit auch zur Trennung des Textes von der Wirklichkeit und vermitteln den Eindruck, als ob in wissenschaftlichen Aussagen nicht der Autor seine Meinungen und Ansichten darlegt, sondern die absolute Wahrheit selber spricht. Es ist darum leicht einzusehen, wie die oben genannten Stilprinzipien die sog. Entfremdung des Menschen einerseits von dem ganzen Kommunikationsprozeß und andererseits von seinem Betrachtungs-gegenstand auslösen. Geopfert werden dabei in logischer Folge die Konkretheit und die Verständlichkeit des Textes. Im Zeitalter der sog. Krise der Geisteswissenschaften gilt es deshalb über die negativen Auswirkungen jenes Stilideals der Wissenschaftssprache auf die Leserschaft nachzudenken und neue Wege zu suchen, um einerseits den wissenschaftlichen Anforderungen gerecht zu werden und andererseits auch das Leserinteresse neu zu erwecken.

키워드

학문언어문체정확성명확성중립성객관성명료성소외탈 동작주탈 인칭‘나’ 금지‘메타퍼’ 금지‘서술’ 금지WissenschaftsspracheSprachstilIch-VerbotMetaphern-VerbotErzähl-Verbot
제목
학술언어의 이상적 문체에 대한 비판적 일고찰
제목 (타언어)
Eine kritische Betrachtung zum Stilideal der Wissenschaftssprache.
저자
박성철
DOI
10.22832/txtlng.2011.31..003
발행일
2011
저널명
텍스트언어학
31
페이지
67 ~ 102